30
Mai
2008
Zwei Schweizer bauen in China – interessante Dokumentation über das neue Olympiastadion in Peking
von Tanja
Die Basler Architekten Herzog und de Meuron sind in 2002 zum ersten Mal nach Peking gereist, um an dem Wettbewerb für die zentrale Sportstätte der Olympischen Sommerspiele 2008 teilzunehmen. Inzwischen ist aus ihrer Hand ein Stadion, dessen Hülle aus einem archaischen Geflecht aus Stahlträgern besteht, entstanden, das von den chinesischen Medien von Anfang an gefeiert wurde. Sie assoziieren damit ein “Vogelnest”. Dieses Bild ist für Chinesen nur positiv besetzt, ein Bild der Heimat und Geborgenheit, in deren Schutz man immer gerne zurückkehrt.
Die Entstehung dieses Gebäudes haben Christoph Schaub und Michael Schindhelm von Anfang an mit der Filmkamera festgehalten. Sie haben die Architekten mehrmals begleitet, in ihrem Basler Hauptquartier besucht, und z. B. mit dem Chinaexperten Uli Sigg und dem Kunstsammler und Documenta-Star Ai Weiwei darüber gesprochen, was es heißt, in einem Riesenland, das einen ungeheuren wirtschaftlichen Aufbruch erlebt, als Westler ein solches Projekt zu realisieren.
