Monatsarchiv für September 2008

Welche FĂ€higkeiten muß man neben dem fachlichen Know-How am Bau noch mitbringen?

von Holger

Scannt man mal die Stellenanzeigen fĂŒr NachwuchskrĂ€fte im Ingenieurbereich durch, kann man durchweg festhalten, dass das fachliche Know How alleine nicht mehr ausreicht, um bei EinstellungsgesprĂ€chen zu punkten.

Fremdsprachenkenntnisse fĂŒrs internationale GeschĂ€ft, gesteigerte MobilitĂ€tsbereitschaft und TeamfĂ€higkeit insbesondere auch im Umgang mit Mitarbeitern aus anderen Kulturkreisen sind ganz entscheidende FĂ€higkeiten, mit denen man vor allem in international tĂ€tigen Unternehmen ankommt. 

Es wird immer wichtiger dass sich NachwuchskrĂ€fte nicht als „Fachidioten“ verstehen, sondern als ganzheitliche Baumanager, d.h. ihr fachliches Know-How mit unternehmerischen Denken und wirtschaftlichen Planen verbinden können. InterdisziplinĂ€r arbeiten, verantwortungsbewußt agieren, enge ZeitplĂ€ne einhalten und komplexe AblĂ€ufe managen, das sind die Kernkompetenzen, die heute gewĂŒnscht werden

Also Ihr wisst, was Ihr zu tun habt. Die nĂ€chsten Einschreibungstermine fĂŒr Sprachkurse kommen bestimmt und Auslandsaufenthalte können im Hinblick auf interkulturelles VerstĂ€ndnis und Sprachkenntnisse sicher nie schaden.

Studentenworkshop - Thema Denkmalschutz interdisziplinÀr und praxisnah

von Herrin des Campus

Das Deutsche Nationalkomitee fĂŒr Denkmalschutz setzt seine Reihe der praxisorientierten Studentenworkshops zur Fortbildung von Studenten der Architektur und Kunstgeschichte fort.

Der diesjĂ€hrige Workshop findet vom 14. bis 20. September 2008 in Willebadessen im Eggegebirge/Westfalen statt. Die Studenten sollen ein Konzept fĂŒr Erhaltung und Nutzung der bedeutenden Klosteranlage in einer strukturschwachen Region unter Einbeziehung der vielschichtigen denkmalpflegerischen, archĂ€ologischen und stĂ€dtebaulichen Fragestellungen erarbeiten.

Betreut wird der dritte Studentenworkshop des Deutschen Nationalkomitees fĂŒr Denkmalschutz durch das LWL - Amt fĂŒr Denkmalpflege in Westfalen und die Brandenburgische Technische UniversitĂ€t Cottbus, Lehrstuhl Denkmalpflege und Entwerfen, Bauen im Bestand.

Jetzt kommt das Problem: Bewerben konnten sich Studenten des 3. bis 6. Semesters, die an Fragen der Denkmalpflege interessiert sind und interdisziplinÀr und praxisnah miteinander arbeiten wollen bis zum 15. Mai 2008.

Wer jetzt Interesse bekommen hat und enttÀuscht ist, dass sie/er jetzt nicht gleich mitmachen können. Macht Euch doch einfach einen Reminder bzw. wendet Euch doch einfach an die

GeschÀftsstelle des
Deutschen Nationalkomitees fĂŒr Denkmalschutz
bei dem Beauftragen der Bundesregierung fĂŒr Kultur und Medien
Graurheindorfer Straße 198
53117 Bonn
http://www.nationalkomitee.de/index.htm

Vielleicht klappt es dann fĂŒr 2009! Ich drĂŒck den Interessierten die Daumen.

OECD Bildungsbericht - zu wenig Hochqualifizierte am deutschen Arbeitsmarkt

von Karin

Deutschland bildet zu wenig Akademiker aus, das ist Ergebnis des neuesten OECD Bildungsberichts. Nur 37% eines SchĂŒlerjahrgangs beginnen ein Studium, in anderen Industriestaaten sind es 56 %.

Die OECD (Organisation fĂŒr wirschaftliche  Entwicklung und Zusammenarbeit in Europa) stellt fest, dass in Deutschland immer mehr Hochqualifizierte am Arbeitsmarkt fehlen. Die OECD fĂŒhrt dieses Ergebnis darauf zurĂŒck, dass Deutschland immer noch viel zu wenig Geld in Bildung investiert. Im aktuellen Bildungsbericht der OECD heißt es, Deutschland hĂ€tte erheblichen Nachholbedarf: Zuwenig StudienanfĂ€nger und zuviel Studienabbrecher.

Immerhin kommt nach Meinung der OECD mit dem neuen Bachelor- und Masterstudiengang System ein bißchen frischer Wind ins Hochschulsystem. Praxisbezug und kĂŒrzere Regelstudienzeiten werden hier als Vorteile erwĂ€hnt. Vor allem die kĂŒrzeren Studienzeiten seien entscheidend fĂŒr den internationalen Wettbewerb.

Kritiker, wie z.B. Prof Keitel vom Deutschen Hochschulverband, stellen die Berufstauglichkeit der Bachelorabsolventen in Frage. Die praktische Ausbildung kommt zu kurz.

Im Nachtmagazin vom 12.09.08 kam ein Beitrag zu diesem Thema und es wurde zufĂ€llig ein Bachelorstudent der Studienrichtung “Bauingenieurwesen” zum Thema interviewt. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr das Video hier ansehen. Vielleicht kennt Ihr ja den Kommilitonen ;-)

Innovative Werbung fĂŒr Architekten

von Karin

Youtube, Xing, Flickr, MySpace, Facebook etc. Überall kann man suchen, wenn man Infos sucht zu einer Person, einer Firma, einer Institution.

Also wer modern sein will bzw. modern rĂŒberkommen will,  prĂ€sentiert sich auch dort.

Wie man sich bzw. sein BĂŒro dort prĂ€sentieren kann, zeigt z.B. ein chilenischer Architekt. Er hat ein kleines 3 1/2 minĂŒtiges Image-Video in Youtube abgestellt, in dem er sein Leistungsspektrum darstellt.

Vielleicht ein Anreiz fĂŒr den ein oder anderen von Euch auch so ein Filmchen zu produzieren. Vielleicht auch eine Aufgabe im Rahmen eines Praktikums in einem ArchitekturbĂŒro, oder eine neue GeschĂ€ftsidee solche Videos/PrĂ€sentationen fĂŒr ArchitekturbĂŒros zu erstellen…

academics.de - das Karriereportal der Wissenschaft

von Karin

Ok, ok. Ihr wollt erst noch fertigstudieren. Aber was wollt Ihr dann? Arbeiten, forschen, Doktorarbeit schreiben, eine Karriere als Professor anstreben? Die Hochschullandschaft bietet interessante Berufsfelder.

Das Internetportal www.academics.de bietet laut eigenen Angaben den grĂ¶ĂŸten Stellenmarkt fĂŒr Lehre und Forschung im deutschsprachigen Raum.

Hier sucht und findet Ihr Angebote fĂŒr u.a. wissenschaftliche Mitarbeit, DoktorandentĂ€tigkeit, Proffesuren, Institutsleitungen. Die Suche könnt Ihr nach verschiedenen Kriterien eingrenzen. Fachrichtung, Region, Art der Einrichtung und Aufgabenfeld.

Ihr mĂŒĂŸt ja nicht gleich einen Bewerbungsmarathon starten, aber sich dort mal umzuschauen bzw. ab und zu zu verfolgen, fĂŒr welche Themen Leute gesucht werden, ist interessant. Ihr kriegt mit, in welche Richtung geforscht wird und vielleicht springt ja eine interessante Stelle fĂŒr Euch raus. 

Also ich finde: eine ganz gute Seite zur Perspektivenerweiterung, wenns ums Arbeiten nach dem Studium geht.

Auf dem Weg zu NullenergiegebÀuden - Symposium am 1. -und 2. Oktober 2008 in Dresden

von Karin

Unter dem Titel “Auf dem Weg zu Nullenergie-GebĂ€uden” wird es zu einem Erfahrungsaustausch zwischen Forschung und Bau- und Planungspraxis kommen.

Verschiedene EnOB-Forschungsteams werden Einblicke in aktuelle Projekte geben. EnOB ist ein Förderkonzept des Bundesministeriums fĂŒr Forschung und Technik zum Thema “Energieoptimiertes Bauen”.

Im Rahmen der Tagung werden innovative Technologien und neue Materialien sowie GebÀude- und Anlagenkonzepte vorgestellt, mit denen es gelingen kann, wenig PrimÀrenergie zu verbrauchen ohne gleichzeitig den Nutzerkomfort einzuschrÀnken. Dabei soll die Kosteneffizienz nicht auf der Strecke bleiben.

Die Veranstaltung richtet sich an Architekten, Planer, GebĂ€udebetreiber, Investoren und Studierende. (Teilnahme fĂŒr Studenten 100 EUR, Pausenversorgung und  Abendveranstaltung im Betrag inkl.)

Veranstalter dieser Tagung sind die Technische UniversitÀt Dresden, die Bergische UniversitÀt Wuppertal, die UniversitÀt Karlsruhe (TH) und das Frauenhofer ISE in Freiburg.

Macht Euch auf nach Dresden. Da gibt es genug Stoff und Themen fĂŒr zukĂŒnftige Studienarbeiten.