Deutschland bildet zu wenig Akademiker aus, das ist Ergebnis des neuesten OECD Bildungsberichts. Nur 37% eines Schülerjahrgangs beginnen ein Studium, in anderen Industriestaaten sind es 56 %.

Die OECD (Organisation für wirschaftliche  Entwicklung und Zusammenarbeit in Europa) stellt fest, dass in Deutschland immer mehr Hochqualifizierte am Arbeitsmarkt fehlen. Die OECD führt dieses Ergebnis darauf zurück, dass Deutschland immer noch viel zu wenig Geld in Bildung investiert. Im aktuellen Bildungsbericht der OECD heißt es, Deutschland hätte erheblichen Nachholbedarf: Zuwenig Studienanfänger und zuviel Studienabbrecher.

Immerhin kommt nach Meinung der OECD mit dem neuen Bachelor- und Masterstudiengang System ein bißchen frischer Wind ins Hochschulsystem. Praxisbezug und kürzere Regelstudienzeiten werden hier als Vorteile erwähnt. Vor allem die kürzeren Studienzeiten seien entscheidend für den internationalen Wettbewerb.

Kritiker, wie z.B. Prof Keitel vom Deutschen Hochschulverband, stellen die Berufstauglichkeit der Bachelorabsolventen in Frage. Die praktische Ausbildung kommt zu kurz.

Im Nachtmagazin vom 12.09.08 kam ein Beitrag zu diesem Thema und es wurde zufällig ein Bachelorstudent der Studienrichtung “Bauingenieurwesen” zum Thema interviewt. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr das Video hier ansehen. Vielleicht kennt Ihr ja den Kommilitonen ;-)

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