Kaum zu glauben, aber spiegel-online berichtet, dass ein Architekt zufällig eine seit 1988 nicht betretene Wohnung in Leipzig entdeckt hat.

 Bei der Sanierungsplanung betrat der Architekt die kleine Zweizimmerwohnung und fand sich unversehens im real existierenden Sozialismus - 20 Jahre nach dessen Ende - wieder.

“Hit-Cola”-Flaschen auf dem Küchentisch, vergammelte Gummibrötchen im Brotfach, Ausweispapiere, Führerschein und Briefwechsel eines 24-Jahre alten Leipzigers - alles unberührt seit 1988 (lt. Kalenderblatt an der Wand). Er hat wohl ziemlich plötzlich seine Wohnung verlassen, weil er wahrscheinlich mit dem Gesetz im Konflikt war.

 Es ist schon eher ungewöhnlich, dass eine Wohnung samt Originaleinrichtung über so lange Zeit nicht entdeckt wird, meint der Architekt.  Nach Ansicht von Wohnungsmarktexperten ist ein solcher Fund zwar in der Tat selten, aber bei den vielen leerstehenden Altbauwohnungen in Leipzig durchaus möglich.

Vielleicht grabt Ihr im Rahmen Eurer Tätigkeit auch mal so eine Seltenheit aus. Gefeit seid Ihr jetzt auf jeden Fall!

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