Monatsarchiv für Januar 2010

Alex zum Bundesentscheid

von Tanja

Mit SketchUp entworfen, mit SPIRIT die Detailplanung gemacht und den zweiten Platz geholt! Das ist die kurze Zusammenfassung:

Alexander Scharnhorst hat ein TV-Sideboard an der Gewerblichen Schule Dillenburg erst mit SketchUp in 3D geplant, dann seine Fertigungszeichnungen mit SPIRIT gezeichnet, um es schließlich in seinem Ausbildungsbetrieb - zum Teil mit einer CNC Maschine - herzustellen. Mehr Informationen darüber und Bilder dazu findet Ihr hier.

Mit seinem Werkstück bewarb er sich beim hessischen Landeswettbewerb der Tischler „Die Gute Form 2009“ und hat dort den 2. Platz geholt. Herzlichen Glückwunsch!

Der Wettbewerb „Die Gute Form“ , ausgeschrieben vom Bundesinnungsverband für das Tischler und Schreiner­hand­werk, zeichnet exzel­lent gestal­tete Gesellen­stücke aus.

Jetzt vertritt Alexander Scharnhorst zusammen mit einer Kollegin das Land Hessen beim Bundesentscheid in München. Wir drücken die Daumen!

Bambus gegen Einsturzgefahr - erdbebensichereres Bauen durch einfache Mittel

von Karin

Die Katastrophe in Haiti erschüttert weltweit. Dass Erdbeben in bitterarmen Ländern so zerstörerisch sind, liegt auch daran, dass grundlegende Regeln der Gebäudekonstruktion missachtet werden.

Spiegel Online hat einen Artikel veröffentlicht, der Mittel beschreibt, mit denen die Stabilität der Gebäude bei Erdbeben erhöht werden können.  In dem Artikel heißt es: „Die Grundregeln erdbebensicheren Bauens lauten: runde Häuser, Schwerpunkt nach unten - und alles miteinander verzahnen. Denn symmetrische Bauten, deren Hauptlast nahe des Bodens liegt, geraten weniger schnell aus der Balance.“

Die Verzahnung kann beispielsweise durch ein Bambuskorsett als preisgünstige Lösung gewährleistet werden, damit die Mauersteine im Fall von Erschütterungen zusammenhalten. Die Elastizität von Bambus entschärft die Wirkung des Bebens. Auch andere Baumaterialien wie Hanf, Jute, Draht oder Flachs kommen für solche Stützkonstruktionen in Frage.

Weiter heißt es: „Die simpelste Stabilisierungsmaßnahme sind jedoch schmale Stützmauern, die mit der Hauswand verzahnt werden“ …und im Erdreich verankert werden. Das Dach, das den Menschen im Erdbebenfall besonders gefährlich werden kann, sollte auf eigene Stützen gestellt werden, die im Boden verankert sind.

Warum solche scheinbar einfachen Grundregeln nicht umgesetzt werden liegt einfach daran, dass erdbebengerechtes Bauen nur ein Problem von vielen in den armen Ländern ist. Überhaupt ein Dach übern Kopf zu haben, ist für viele Menschen dort schon ein Riesenfortschritt.

Ich finde es ist noch zu erwähnen, dass bei vielen Erdbeben die Häuser traditionellen Baustils häufig stehen bleiben, wohin gegen moderne Bauten den Erschütterungen oft nicht standhalten.

Wer sich mehr für erdbebensicheres Bauen mit einfachen Mitteln interessiert, findet auf der Seite der deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) eine Publikation von Gernot Minke aus dem Jahr 2001 dazu: „Construction manual for earthquake-resistant houses built of earth“.

Die DEUBAU-Messe und der DEUBAU-Preis

von Tanja

Heute hat Sie angefangen die DEUBAU 2010 in Essen. Bis Samstag bietet die DEUBAU ein StellDichEin der Bauwirtschaft. Die Softtech GmbH ist in Halle 9.0, Stand 423 mit vertreten. Wir freuen uns auf Euren Besuch.

Auf der Suche nach den Eckdaten zur DEUBAU bin ich auf den DEUBAU-Preis gestoßen. Dieser wird alle 2 Jahre an junge Architektinnen und Architekten vergeben. “Der DEUBAU-Preis steht für Junge Architektur. Alle 2 Jahre macht er neugierig auf überraschende Projekte und die Entwicklungen jungen Designs. ” So steht es auf der offiziellen Seite des DEUBAU-Preises. Schaut doch mal dort vorbei und schaut Euch die Preisträger und deren Projekte an. Dort findet Ihr auch alle Infos über die Bewerbungs-Bedingungen für 2012. Da wird er nämlich wieder vergeben, der DEUBAU-Preis, dotiert mit 15.000 EUR…