Archiv der Kategorie ‘Allgemein‘

European Careers - Jobs in Brüssel

von Karin

In den EU-Institutionen arbeiten 40.000 Frauen und Männer, die sich hinsichtlich ihres kulturellen Hintergrunds, ihrer Ausbildung und ihres beruflichen Werdegangs voneinander unterscheiden, alle setzen sich für Europa ein.

Auf http://www.eu-careers.de/  stellt sich das Europäische Amt für Personalauswahl vor. Man kann alles über die Bewerbungsgrundsätze dort nachlesen und über die verschiedenen Strukturen  und Laufbahnen bei der EU erfahren. Weiterhin gibt es dort ausführliche Berichte/Portraits von EU-Mitarbeitern und deren Tätigkeit.

Man bekommt etwas Einblick hinter die Mauern dieses Riesenapparats. Vielleicht ist es ja sogar eine Alternative für Euch, nach Brüssel zu gehen!

Internationale Weiterbildung gefragt?

von Karin

Das Kurzprofil der Firma Inwent verrät sofort, um was es hier geht: “Inwent - Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH ist ein weltweit tätiges Unternehmen für Personalentwicklung, Weiterbildung und Dialog. Inwent arbeitet im Auftrag der Bundesregierung, der deutschen Wirtschaft und der Bundesländer.” (Quelle: Startseite www.inwent.org).

 Gibt man in der Suche-Funktion das Wort Stipendium ein, bekommt man derzeit 39 Treffer. Gleich der erste bietet für Studienabgänger, u.a. der Studienrichtung Architektur, ein Jahr Mexiko an. Die Anmeldefrist läuft leider nur noch bis zum 15.05.09. Also nur noch 3 Tage.

 Trotzdem lohnt es sich für alle, die im Ausland Berufs- und Weiterbildungserfahrungen sammeln möchten, sich hier umzusehen!

Konjunkturpaket II – Wir bauen Zukunft, so steht es auf der Homepage der Bundesregierung

von Karin

Am 27. Januar 2009 hat die Bundesregierung das zweite Konjunkturpaket verabschiedet. Eine bedeutende Maßnahme des Zweiten Konjunkturpakets ist das Programm “Zukunftsinvestitionen der Kommunen und Länder”. Schwerpunkte sind Investitionen in Bildungseinrichtungen - hier stehen vor allem Maßnahmen im Vordergrund, die die CO2-Emissionen reduzieren, die Energieeffizienz steigern, einschließlich des Einsatzes erneuerbarer Energien. Weitere Schwerpunkte sind Investitionen in sonstige Infrastrukturbereiche.

Insgesamt stehen für dieses Programm 13,3 Milliarden Euro zur Verfügung, davon kommen 10 Milliarden Euro aus Bundesmitteln (75 Prozent) und 3,3 Milliarden Euro aus Landes- oder Gemeindemitteln (25 Prozent). 65 Prozent oder 6,5 Milliarden Euro der Bundesanteile sind für Investitionen mit Schwerpunkt Bildungsinfrastruktur vorgesehen. Die übrigen 35 Prozent oder 3,5 Milliarden Euro aus Bundesmitteln stehen für den Investitionsschwerpunkt (sonstige) Infrastruktur zur Verfügung.

Gefördert werden unter anderem energetische Sanierungen an den rund  48.000 Kindergärten, 40.000 Schulen und an Hochschulen sowie in Einrichtungen der Weiterbildung. Der Schwerpunkt der Sanierung muss auf Maßnahmen zur Verringerung der CO2-Emissionen und der Steigerung der Energieeffizienz auch unter Einsatz erneuerbarer Energien liegen. Über die Hälfte der Schulen und Kindergärten sind in einem energetisch schlechten Zustand. Dadurch wird teure Energie verschwendet, was die öffentlichen Haushalte und auch das Klima belastet. Daher verbindet dieses Programm mit der Sanierung der Bildungsinfrastruktur auf der einen Seite Klimaschutz und Energieeinsparung mit der Stärkung von Konjunktur und Beschäftigung auf der anderen Seite

Sonstige Infrastrukturinvestitionen können in folgenden Bereichen greifen:

- im Städtebau, wie Jugend- oder Altentreffs, Sportstätten, Stadtteilbibliotheken, Feuerwehrgebäude, aber auch Kultureinrichtungen wie Museen oder Theater. Außerdem Rathäuser oder sonstige Verwaltungsgebäude der Stadt (ohne Abwasser und ÖPNV),
-Krankenhäuser,Â
-Lärmschutzmaßnahmen an kommunalen Straßen, hier kommen insbesondere Lärmschutzfenster, Abschirmungen und der Ersatz “lauter” Fahrbahndecken in FrageÂ
-ländliche Infrastruktur (ohne Abwasser und ÖPNV) und sonstige Infrastrukturinvestitionen.

Das Programm soll schnell konjunkturell wirken, um in der örtlichen Bauwirtschaft und beim Handwerk Arbeitsplätze zu sichern. Deshalb können mit dem Programm nur bauliche Investitionen gefördert werden, die kurzfristig in den Jahren 2009 und 2010 umsetzbar sind. Damit kommen für das Programm in erster Linie Sanierungsmaßnahmen an vorhandenen Gebäuden in Betracht, die kurzfristig zu realisieren sind und für die (weitgehend) abgeschlossene Planungen vorliegen oder kurzfristig erstellt werden können. Mindestens die Hälfte der zur Verfügung stehenden Mittel soll noch im Jahr 2009 ausgegeben werden.

Vielleicht könnt Ihr Euch als Studienabgänger in dieser Sonderkonjunktur spezialisieren und positionieren!

In den Kanzlerbungalow in Bonn zieht neues Leben ein

von Karin

Der Kanzlerbungalow gehört zum Ensemble des Palais Schaumburg, dem Sitz der Bundeskanzler von Ludwig Erhard bis Gerhard Schröder. Gemäß dem Zweck „Wohnen und Begegnen“ zu ermöglichen, hat der Architekt Sep Ruf zwei quadratische gegeneinander versetzt angeordnete und verschieden große eingeschossige Atriumsbauten mit 20 und 24 Meter Seitenlänge entworfen. Der kleinere Teil des Bungalows beherbergte die Privaträume des Kanzlers samt einem kleinen Innenhof mit Schwimmbecken sowie die Räumlichkeiten für das Dienstpersonal. Der größere Atriumsbau war repräsentativen Anlässen wie Empfängen und Begegnungen vorbehalten. Möbel der Miller-Collection und ausgewählte Kunstwerke verstärkten den Eindruck des sich weltoffen und modern präsentierenden Gebäudes.

In Auftrag gegeben wurde der filigrane helle Bau von Kanzler Ludwig Erhard. Gebaut hat ihn der Architekt Sep Ruf im Jahr 1964. Ruf entwarf eine sachlich moderne, transparente Architektur und unterstrich damit die Funktion des Hauses als Ort der Begegnung und des Gesprächs. Bis auf Willy Brand und Gerhard Schröder lebten alle deutschen Kanzler in dem Bungalow. Die letzten Bewohner waren Helmut Kohl und seine Frau. Das seit dem Regierungsumzug 1999 leerstehende Gebäude wurde 2001 unter Denkmalschutz gestellt. 2005 hat die Wüstenrot Stiftung der Bundesregierung angeboten, den Kanzlerbungalow in ihr eigenes Denkmalprogramm für die Erhaltung
und Revitalisierung hochkarätiger Bauten der Moderne aufzunehmen.

Eine besondere Herausforderung lag im Umgang mit den baulichen Veränderungen und historischen Zeitschichten im Inneren des Gebäudes. Alt und neu ist nun nebeneinander für alle zu sehen. Z.B. die Lichtschalter, weiß Ära Erhard, braun Ära Kohl, der die Räume im Stil der 80er umbauen ließ.

Freischaltungsprobleme bei Lizenzverlängerung ?

von Sven

Liebe Anwender von SPIRIT student,

wie jedes Jahr ist ja gegen Ende März und gegen Ende September in meiner Lizenzabteilung einiges los, weil Ihr alle Eure neuen Immatrikulations-Bescheinigungen schickt um Eure SPIRIT-student-Lizenzen verlängern zu lassen. Aber in den letzten Tagen war ja so richtig der Teufel los - weil nicht alle neuen Lizenzen funktioniert haben! Und das in der Betatest-Phase für SPIRIT 2009, in der die Test- und Support-Abteilung sowiso schon Überstunden schiebt!!

Die Lösung liegt in einem uralten Fehler im Lizenzerzeugungssystem, der sich erst jetzt, wo anscheinend Hardware-ID-Seriennummern einer  neuen Rechner- und Betriebssystemgeneration auftauchen, störend bemerkbar machte: Unsere neuen Lizenzen funktionierten nicht. In der Frist vom 13.3.09-19.3.09 haben wir das Problem noch “verschlimmbessert”, erst seit heute klappt wieder alles. Sorry !!!

Wenn Ihr also Eure neue Lizenz nicht zum Laufen kriegt: Fordert bitte bei lizenz@softtech.de eine neue an.

Der Vollständigkeit halber noch einen Rat dazu: FINGER WEG VOM RECHNERDATUM ! Wer versucht, die Laufzeit einer zeitbefristeten Lizenz dadurch zu verlängern, dass er das Datum zurückstellt, wird von SPIRIT mit totaler Arbeitsverweigerung bestraft und darf sein Betriebssystem neu installieren, damit die Sperre aufgehoben wird…

LG, Sven von der Lizenzabteilung

75% aller Studiengänge in Deutschland sind auf Bachelor/Master umgestellt

von Karin

Die dpa meldet diese Woche, dass seit Beginn der Umstellung vor 10 Jahren 3 von 4 Studiengängen auf das Bachelor/Master-System umgestellt wurde. Dabei bezieht sich dpa auf einen Bericht aus dem Bundeskabinett von Frau Schavan.

Der Bachelor soll in der Regel nach sechs Semestern zu einem ersten adademischen und berufsqualifizierenden Abschluss führen. Auf ihn baut der Masterstudiengang auf.

Weltweit haben sich mehr als 50 Staaten verpflichtet, im Rahmen des sogenannten Bologna-Prozesses bis 2010 ein solches gestuftes Studiengangsystem einzuführen.

Kritiker bemängeln bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses in Deutschland, dass in den kürzeren Studiengängen teils gleich viel Stoff wie früher behandelt wird. Die Studenten sind überlastet, zumal viele von ihnen nebenher noch arbeiten müssen, um das Studium zu finanzieren.

Gebäude-Datenbank im Triple W

von Karin

Ich bin zufällig über eine Gebäude-Datenbank gestolpert, die Daten und Fotos von berühmten (und durchgeknallten) Gebäuden aus aller Welt beinhaltet. Jemand, der sich für Architektur interessiert kann unter http://www.emporis.com/ge/ mal vorbeischauen. Man kann zum Beispiel nach “Commerzbank” in “Frankfurt” suchen und sich dann Infos zu Sir Foster’s witzigem 300 m Hochhausturm angucken.

Der Architekt - seit Kurzem auf der Leinwand

von Tanja

Gestern bin ich durch die Stadt gefahren und habe an einem Kino Werbung für den Film “Der Architekt” gesehen. Ich dachte, super, das muss ich gleich weitersagen, aber…

… wer nun denkt, er könne seinen zukünftigen Berufsstand mal im Kino verarbeitet, sehen, täuscht sich.

Einzig die Hauptfigur ist erfolgreicher Architekt, was vielleicht Symbolfunktion hat, aber eigentlich geht es eigentlich um was ganz anderes - ein Familiendrama:

Der erfolgreiche Hamburger Architekt Georg Winter fährt mit seiner Frau und seinen beiden erwachsenen Kindern zur Beerdigung seiner Mutter in das verschneite Heimatdorf in den Bergen. Auf der Trauerfeier erscheint die geheimnisvolle Hannah mit ihrem Sohn. Sie bringt die Wahrheit ans Licht, die die Familie in einen Strudel von Sehnsüchten und Verwirrungen stürzt. Als das Dorf durch eine Schneelawine von der Außenwelt abgeschnitten wird, kann niemand mehr entkommen…

Nichts wie weg aus jwd!

von Tanja

Du hast Deinen Wunschstudiengang schon gefunden, aber mit dem Studienort wirst Du nicht warm. Dann schau doch mal auf  unicum oder audimax vorbei.

Dort gibt es Tauschbörsen für Studienplätze. Vielleicht findest Du Dich schon bald in der pulsierenden Stadt Deiner Träume… Viel Glück!

Unberührte DDR-Wohnung in Leipzig bei Sanierungsmaßnahmen gefunden

von Karin

Kaum zu glauben, aber spiegel-online berichtet, dass ein Architekt zufällig eine seit 1988 nicht betretene Wohnung in Leipzig entdeckt hat.

 Bei der Sanierungsplanung betrat der Architekt die kleine Zweizimmerwohnung und fand sich unversehens im real existierenden Sozialismus - 20 Jahre nach dessen Ende - wieder.

“Hit-Cola”-Flaschen auf dem Küchentisch, vergammelte Gummibrötchen im Brotfach, Ausweispapiere, Führerschein und Briefwechsel eines 24-Jahre alten Leipzigers - alles unberührt seit 1988 (lt. Kalenderblatt an der Wand). Er hat wohl ziemlich plötzlich seine Wohnung verlassen, weil er wahrscheinlich mit dem Gesetz im Konflikt war.

 Es ist schon eher ungewöhnlich, dass eine Wohnung samt Originaleinrichtung über so lange Zeit nicht entdeckt wird, meint der Architekt.  Nach Ansicht von Wohnungsmarktexperten ist ein solcher Fund zwar in der Tat selten, aber bei den vielen leerstehenden Altbauwohnungen in Leipzig durchaus möglich.

Vielleicht grabt Ihr im Rahmen Eurer Tätigkeit auch mal so eine Seltenheit aus. Gefeit seid Ihr jetzt auf jeden Fall!