Archiv der Kategorie ‘Rund ums Studium‘

Baufachwissen aus 1. Hand

von Kai

Das Internet gibt jeden Tag neue interessante Infos Preis. Die stecken da natürlich alle schon drin, aber man muss sie erstmal finden. Hier ist wieder eine Quelle, die für jeden von Euch interessant sein könnte. Das Fraunhofer IRB (Informationszentrum Raum und Bau), Sitz in Stuttgart “erschließt Fachwissen für alle Gebiete des Planens und Bauens: Bauingenieurwesen und Bautechnik, Bauplanung, Architektur und Denkmalpflege, Stadt- und Regionalplanung, Raumordnung, Baurecht und -wirtschaft. Für Praxis, Lehre und Forschung dieser Fachbereiche bieten wir eine sichere, vollständige und aktuelle Informationsbasis.” So steht es auf der Startseite.

Auf der nächsten Seite findet man dann und “Über uns”: “Das Fraunhofer IRB ist in Deutschland die zentrale Serviceeinrichtung für den nationalen und internationalen Transfer von Baufachwissen. Es erschließt technisches, planungs- und wirtschaftsbezogenes Fachwissen aus Forschung und Praxis…”

Unter www.baufachinformation.de  könnt Ihr verschiedenste Publikationen suchen. Es gibt Themenbereiche und Kategorisierungen über die Art der Publikation. Bei soviel Fachliteratur und FachInfo wird Euch sicher nicht langweilig 

Der Stipendienlotse

von Karin

Heute komme ich frisch aus dem Urlaub und höre zufällig im Radio über die neu gestartete Seite www.stipendienlotse.de. Das muss ich doch gleich weitergeben.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat diesen Dienst gestartet, um eine interaktive Informationsbasis zu bieten, die es potentiellen Stipendiaten ermöglicht, sich umfassend und zielgerichtet über aktuelle Stipendienprogramme zu informieren. Das Ministerium will mit dem Stipendienportal Ordnung in das unübersichtliche System bringen und zugleich den Startschuss für eine neue Stipendienkultur geben.

Ich habe nicht geprüft, wie umfangreich diese Datenbank schon ist, aber vielleicht behaltet Ihr sie im Auge.

Studium mit Zukunft

von Tanja

Es gibt immer mehr spezialisierte Studiengänge im Angebot. Auf http://studieren.de/studium-mit-zukunft.0.html gibt es eine eigene Rubrik “Studieren mit Zukunft”. Dort werden zukunftsträchtige Studiengänge vorgestellt. Im Bereich Bauen finden sich z.B. Studiengänge wie Facility Management oder Immobilienwirtschaft. Vielleicht ist ja auch eine ganz andere Spezialisierung interessant für Euch. Schaut einfach mal rein!

Internationale Weiterbildung gefragt?

von Karin

Das Kurzprofil der Firma Inwent verrät sofort, um was es hier geht: “Inwent - Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH ist ein weltweit tätiges Unternehmen für Personalentwicklung, Weiterbildung und Dialog. Inwent arbeitet im Auftrag der Bundesregierung, der deutschen Wirtschaft und der Bundesländer.” (Quelle: Startseite www.inwent.org).

 Gibt man in der Suche-Funktion das Wort Stipendium ein, bekommt man derzeit 39 Treffer. Gleich der erste bietet für Studienabgänger, u.a. der Studienrichtung Architektur, ein Jahr Mexiko an. Die Anmeldefrist läuft leider nur noch bis zum 15.05.09. Also nur noch 3 Tage.

 Trotzdem lohnt es sich für alle, die im Ausland Berufs- und Weiterbildungserfahrungen sammeln möchten, sich hier umzusehen!

Nichts wie weg aus jwd!

von Tanja

Du hast Deinen Wunschstudiengang schon gefunden, aber mit dem Studienort wirst Du nicht warm. Dann schau doch mal auf  unicum oder audimax vorbei.

Dort gibt es Tauschbörsen für Studienplätze. Vielleicht findest Du Dich schon bald in der pulsierenden Stadt Deiner Träume… Viel Glück!

BAUBALL - Bergfest des Bauingenieurstudiums an der TU Dresden

von Karin

Die Hälfte des Studiums ist um - Anlaß zum Feiern. So entstand der Bauball der Bauingenieure in Dresden, der von den 6.Semestern organisiert wird. In 2007 beschlossen die Studenten erstmalig über die Party hinaus an einem konkreten gemeinnützigen Projekt ihre Fähigkeiten und Kreativität unter Beweis zu stellen. Sie wollten eine praktische Erinnerung.

So entstand ein Abenteuerspielplatz. Das Projekt kommt Kindern zugute und ist als Projekt im öffentlichen Raum auch werbewirksam für die Bauingenieure.

In überwiegender Eigenleistung planten und bauten Sie den Abenteuerspielplatz. Sie sammelten zusätzlich Sach- und Geldspenden und wurden von einem patenten und engagierten Tischlermeister bei diesem Projekt unterstützt. Inzwischen  ist der Spielplatz an die Kinder übergeben und wird gut genutzt.

Auch in diesem Jahr sind die 6. Semester Bauingenieurwesen wieder aktiv. Unter www.bauball.de sind alle wichtigen Infos in blog-Form zusammengetragen. Auf jeden Fall ein Projekt zum Nachahmen! Toll!

Go out - studieren im Ausland!

von Tanja

Mal raus aus der bekannten Umgebung? Wie wär´s! 

Ob Auslandssemester, Jahresaufenthalt, Praktikum, Sprachkurs oder Recherchearbeit: Nicht nur fachliche Gründe sprechen dafür mal ins Ausland zu gehen. Persönliche Fähigkeiten weiterentwickeln, den Erfahrungshorizont erweitern, weltweit neue Freunde gewinnen — das sind Chancen, die ein Auslandsaufenthalt auch eröffnet.

Unter  “go out! studieren weltweit” (Kampagne des DAAD, Dt. Akademischer Austausch Dienst) findet Ihr viele Infos, u.a. Erfahrungsberichte von Studierenden über Ihren Auslandsaufenthalt. Diese Berichte sind eine große Hilfe bei der Orientierung und Planung eigener Auslandsvorhaben.

Vielleicht wäre das ja eine Perspektive für Eure Aus-/Weiterbildungsvita!

Welche Fähigkeiten muß man neben dem fachlichen Know-How am Bau noch mitbringen?

von Holger

Scannt man mal die Stellenanzeigen für Nachwuchskräfte im Ingenieurbereich durch, kann man durchweg festhalten, dass das fachliche Know How alleine nicht mehr ausreicht, um bei Einstellungsgesprächen zu punkten.

Fremdsprachenkenntnisse fürs internationale Geschäft, gesteigerte Mobilitätsbereitschaft und Teamfähigkeit insbesondere auch im Umgang mit Mitarbeitern aus anderen Kulturkreisen sind ganz entscheidende Fähigkeiten, mit denen man vor allem in international tätigen Unternehmen ankommt. 

Es wird immer wichtiger dass sich Nachwuchskräfte nicht als „Fachidioten“ verstehen, sondern als ganzheitliche Baumanager, d.h. ihr fachliches Know-How mit unternehmerischen Denken und wirtschaftlichen Planen verbinden können. Interdisziplinär arbeiten, verantwortungsbewußt agieren, enge Zeitpläne einhalten und komplexe Abläufe managen, das sind die Kernkompetenzen, die heute gewünscht werden

Also Ihr wisst, was Ihr zu tun habt. Die nächsten Einschreibungstermine für Sprachkurse kommen bestimmt und Auslandsaufenthalte können im Hinblick auf interkulturelles Verständnis und Sprachkenntnisse sicher nie schaden.

Studentenworkshop - Thema Denkmalschutz interdisziplinär und praxisnah

von Herrin des Campus

Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz setzt seine Reihe der praxisorientierten Studentenworkshops zur Fortbildung von Studenten der Architektur und Kunstgeschichte fort.

Der diesjährige Workshop findet vom 14. bis 20. September 2008 in Willebadessen im Eggegebirge/Westfalen statt. Die Studenten sollen ein Konzept für Erhaltung und Nutzung der bedeutenden Klosteranlage in einer strukturschwachen Region unter Einbeziehung der vielschichtigen denkmalpflegerischen, archäologischen und städtebaulichen Fragestellungen erarbeiten.

Betreut wird der dritte Studentenworkshop des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz durch das LWL - Amt für Denkmalpflege in Westfalen und die Brandenburgische Technische Universität Cottbus, Lehrstuhl Denkmalpflege und Entwerfen, Bauen im Bestand.

Jetzt kommt das Problem: Bewerben konnten sich Studenten des 3. bis 6. Semesters, die an Fragen der Denkmalpflege interessiert sind und interdisziplinär und praxisnah miteinander arbeiten wollen bis zum 15. Mai 2008.

Wer jetzt Interesse bekommen hat und enttäuscht ist, dass sie/er jetzt nicht gleich mitmachen können. Macht Euch doch einfach einen Reminder bzw. wendet Euch doch einfach an die

Geschäftsstelle des
Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz
bei dem Beauftragen der Bundesregierung für Kultur und Medien
Graurheindorfer Straße 198
53117 Bonn
http://www.nationalkomitee.de/index.htm

Vielleicht klappt es dann für 2009! Ich drück den Interessierten die Daumen.

OECD Bildungsbericht - zu wenig Hochqualifizierte am deutschen Arbeitsmarkt

von Karin

Deutschland bildet zu wenig Akademiker aus, das ist Ergebnis des neuesten OECD Bildungsberichts. Nur 37% eines Schülerjahrgangs beginnen ein Studium, in anderen Industriestaaten sind es 56 %.

Die OECD (Organisation für wirschaftliche  Entwicklung und Zusammenarbeit in Europa) stellt fest, dass in Deutschland immer mehr Hochqualifizierte am Arbeitsmarkt fehlen. Die OECD führt dieses Ergebnis darauf zurück, dass Deutschland immer noch viel zu wenig Geld in Bildung investiert. Im aktuellen Bildungsbericht der OECD heißt es, Deutschland hätte erheblichen Nachholbedarf: Zuwenig Studienanfänger und zuviel Studienabbrecher.

Immerhin kommt nach Meinung der OECD mit dem neuen Bachelor- und Masterstudiengang System ein bißchen frischer Wind ins Hochschulsystem. Praxisbezug und kürzere Regelstudienzeiten werden hier als Vorteile erwähnt. Vor allem die kürzeren Studienzeiten seien entscheidend für den internationalen Wettbewerb.

Kritiker, wie z.B. Prof Keitel vom Deutschen Hochschulverband, stellen die Berufstauglichkeit der Bachelorabsolventen in Frage. Die praktische Ausbildung kommt zu kurz.

Im Nachtmagazin vom 12.09.08 kam ein Beitrag zu diesem Thema und es wurde zufällig ein Bachelorstudent der Studienrichtung “Bauingenieurwesen” zum Thema interviewt. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr das Video hier ansehen. Vielleicht kennt Ihr ja den Kommilitonen ;-)